Einbezug der Medien


Der Trend zur Instrumentalisierung der Medien für den Wahlkampf wurde in dem neuerlichen Maße offenbar dem amerikanischen Wahlkampf entliehen
Im Bundestagswahlkampf 2002 fand in Deutschland erstmals ein so genanntes Kanzlerduell statt. In Amerika ist dies schon seit den sechziger Jahren einer der wichtigsten Bestandteile des Wahlkampfes, der auch hierzulande zumindest Akzeptanz finden sollte.
In diesen Duellen zwischen den politischen Kontrahenten soll es um die Präsentation und Debatte kontroverser Themen gehen, anhand deren die Zuschauer einen Überblick über die politischen Einstellungen der Kandidaten aber auch über deren persönliches Profil gewinnen sollten. Diese Debatten sind für die zur Wahl stehenden Kandidaten gut dazu geeignet, ihre mentale Stärke und rhetorischen Fähigkeiten zu präsentieren und um in den Sympathien der Zuschauer zu steigen.


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